244
DOCUMENT
64
JUNE-JULY 1900
suchungen
die ich
da
zu
machen habe. Auch
E.
hat
sich ein
sehr interessantes
Thema
gewählt.[3]-Er
lässt
Sie
und Frl.
Ida[4]
viel,
viel
mals
grüssen.
[...]
Mileva
Maric
[...]
ALS
(Prof.
Milan
Popovic), Belgrade.
[1] Kaufler,
a history
student
at
the Uni-
versity
of
Zurich, met
Maric
and Ein-
stein
while she and
Maric
were living
at
Plattenstraße
50.
[2] As
part
of the
ETH
final examination,
each student had
to prepare
a
Diplomarbeit
on
a
topic
determined
by
the teachers'
con-
ference
of
that
student's section.
In
Section
VI
A,
a
candidate
could
choose
the
subject
with the
agreement
of
the
conference
(see
ETH
Regulativ
1892, p.
18).
The minutes of this
conference
for 20
March
1900 state:
"Ueber
die
Themata für Einstein
&
Maric wird Herr
Weber,
nach
vorangegangener
Besprechung
mit
den
Kandidaten,
dem Vorstande
nach-
träglich
bestimmte
Vorschläge
machen"
(SzZE
Bibliothek,
Hs
1079:
2).
[3]
In Doc.
129
Einstein
describes
his topic
as
experimental.
He later stated: "Meine und
meiner
ersten
Frau
Diplom-Arbeiten bezogen
sich
auf
Wärmeleitung
und
waren
für mich
ohne
irgendwelches
Interesse
..."
(Einstein
to
Carl
Seelig,
8 April
1952).
Diplomarbeiten
were
not
retained
by
Section VI
A.
[4] Ida
Kaufler,
Helene's
sister.
64.
Mileva
Maric
to
Helene
Kaufler
Zürich,
Montag. [4
June-23
July
1900][1]
Mein
liebes,
liebes
Frln Kaufler!
[...]
Auch
war
ich ein
bisschen
gespannt,
auf
gewisse Berichte,[2]
aber
o
weh!
die
scheinen nicht besonders
günstig
zu
sein
für
mich,
denn
wenn
sich
schon
Sie,
Sie
Liebe,
Herzensgute,
herablassen
zu spotten,
dann
muss es
schon
arg
sein.
Glauben
Sie
dass
sie[3]
mich
gar
nicht
mag?
Hat
sie
arg
über mich
gespottet?
Wissen
Sie,
ich
kam mir
so
ganz armselig
vor
im
Augenblick,
so
ganz gründlich armselig,
aber dann habe
ich
mich halt doch
getröstet,
denn
die
Hauptperson[4]
ist
ja
anderer
Meinung,
und
wenn
sie
mir
von
schönen
Zukunftsbildern
erzählt,
vergesse
ich
eben
alle
Armseligkeiten,
oder finden
Sie
dass
ich
nicht
sollte?-
[...]
In
unserem
Zürich
geht
für
jetzt
noch
alles
nach'm
Alten,
doch scheinen
dem Pension
Engelbrecht grosse
Veränderungen
vorzustehen:
ausser
Anderen
wollen auch Frl. Drazic und Frl. Botta
von
demselben Abschied
nehmen;[5]
schwere
Schicksalsschläge
für Frl.
Engelbrecht!
Die Mädchen scheinen auch
auf mich
etwas
böslich
zu
sein,
ohne dass
ich eine
Ahnung
habe
warum;
vielleicht
muss
ich
da
gar
fremde Sünden büssen oder
sonst
was.[6]
[...]
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