DOCUMENT 239 DECEMBER 1910 267
cp
=
Volum
der
(in Kugelform) suspendierten
Substanz
pro
Volumeinheit der
letzteren.
Die
Untersuchung
wurde
gemacht,
um
eine
von
mir
abgeleitete
Formel
zu
prüfen.[5]
Diese lautet aber
T|
=
V1+(P)
Die Sache ist
wichtig,
weil
man aus
Viskosität
etwas
erfahren kann über
das
Volumen
gelöster
Moleküle.
Ich habe
nun
meine
damaligen Rechnungen
&
Überlegungen geprüft
und
keinen Fehler darin
gefunden.
Sie würden sich sehr
um
die Sache verdient
machen,
wenn
Sie meine
Untersuchung
seriös
nachprüfen
würden. Entweder
ist ein Fehler
in
meiner Arbeit oder
das Volumen
von
Perrins
suspendierter
Substanz ist
in
suspendiertem
Zustande
grösser
als Perrin
glaubt.
Die Sache
ist auch
wegen
Perrins
Hauptarbeit wichtig,
in
der
er
mit ähnlichen
Suspen-
sionen
operierte.[6]
Ich habe einen
Gesichtspunkt
für eine
Aenderung
des Lorentz'schen Kraft-
ansatzes.
Vielleicht nimmt die Sache
greifbare
Form
an,
bis Sie kommen.
In
den letzten
Tagen
war
ich
ganz
mit der Perrin'schen
Angelegenheit
beschäf-
tigt,
sodass ich
zu
nichts anderem kam. Eine Methode
zur
Bestimmung
der
spezifischen
Wärmen
von
Gasen mit
zweiatomigem
Molekül
aus
der Strah-
lungsformel
habe ich
gefunden.
Die Sache ist recht
einfach,
aber natürlich
et-
was
problematisch.
Verbringen
Sie
den Rest der Ferien recht
vergnügt
&
seien Sie nebst Ihren
Eltern[7]
bestens
gegrüsst
von
Ihrem
A.
Einstein.
Meine Frau lässt ebenfalls bestens
grüssen
und danken.
Beste
Glückwünsche
zum
Jahreswechsel.
ALSX.
[13
277].
[1]Dated
by
the references
in
this letter and
in
Doc.
241 to
determining
the value for the vis-
cosity
of mastic emulsions.
[2]Hans
and Elise
Hopf.
[3]Jean Perrin
was
Professor of
Physical Chemistry at
the Sorbonne. The
experiments
were
performed
by
Jacques
Bancelin;
see,
Bancelin
1911a, 1911b.
See also
Vol.
2,
the editorial
note,
"Einstein's Dissertation
on
the Determination of Molecular
Dimensions,"
pp.
179-182,
for
a
discussion of the results of the
experiments.
[4]In
his
published papers
(see
the
preceding
note)
Bancelin cites
an
average
value of 2.9
for the numerical factor
in
the
viscosity
coefficient. The value
3.8 (or
3.9;
see
Doc.
244)
was
apparently
communicated
in
a
letter
to
Einstein
(see
Bancelin 1911a and Doc. 244 for evidence
that Bancelin
corresponded
with
Einstein).
[5]The
formula
is
derived
in
Einstein's
dissertation,
Einstein
1905j (Vol. 2,
Doc.
15).
[6]See
Perrin
1909.
[7]Hopf
was
probably visiting
his
parents
in
Nürnberg.
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