DOCUMENT 296 OCTOBER 1911 337
Auffassung wegfällt.
Aber
es
ist
klar,
dass meine Theorie
nur
ein rohes Mittel
der
Verschiebung
liefern
kann;
die feineren Einzelheiten
müssen
auch nach
meiner
Auffassung
rein
optisch
erklärt werden.
An
eine
Verschiebung
durch
Druck kann bei den
Photosphärenlinien
nicht
gedacht
werden,
wohl aber
an
eine
Verschiebung
durch
Zerstreuung,
wie Sie dies
dargelegt
haben.[6]
Die
Frage
wäre jetzt,
ob diese
Wirkung quantitativ
den beobachteten
Betrag ge-
ben
kann;
ich hatte noch nicht
Zeit,
mir
zu
überlegen,
ob
hierüber ein be-
stimmtes Urteil
möglich
ist.
Mit den besten Grüssen verbleibe ich Ihr
ganz ergebener
A.
Einstein
ALS
(NeUU,
Archief
W.
H.
Julius
I, 19). [75
068].
[1]In
response to
Doc.
292, in
which Julius
requests
that Einstein
quickly
decide whether
to
accept
an
appointment at
the
University
of Utrecht.
[2]Einstein attended the
83rd
meeting
of
the
Gesellschaft Deutscher Naturforscher
und
Ärzte,
held from
24
until
29 September (see
Doc.
285); in
the week of
9 to
14
October
he
de-
livered
a
series of
lectures
for
Swiss middle-school teachers
(see
the
following document).
[3]Before
accepting
the
Prague appointment,
Einstein had
promised
to
inform the Swiss of
future academic offers
(see
Doc.
288),
and
sometime in
September
he
learned
that
a
Swiss Fed-
eral Councillor
was
initiating steps to bring
him
to
the ETH
(see
Doc.
286,
note
6).
[4]Einstein had obtained Swiss
citizenship
ten
years
earlier
(see
Vol.
1,
the editorial
note,
"Swiss
Citizenship,"
p.
241).
[5]See
Doc.
289
for Julius's
explanation.
[6]See,
for
instance,
Julius
1911a.
296.
To
Michele Besso
Prag.
21.
X.
11.
Lieber Michele!
Sei nicht bös über meine
Schweigsamkeit.
Diesmal
bin
ich
in
meinen Au-
gen gerechtfertigt,
weil
es
mir wirklich
an
dem kleinsten Bischen Zeit
fehlte.
3
Wochen
war
ich
von
Hause
fort, zuerst
in Karlsruhe
an
der Naturforscher-
vers.,[1]
dann
in Zürich,
wo
ich
8 Vorträge
im Ferienkurs
zu
halten
hatte.[2]
Dazu die vielen
Fachsimpeleien
und
persönlichen Verpflichtungen!
Nun
aber-wenn auch noch der Hexensabbat in
Brüssel[3]
vorbei ist-bin ich bis
auf die
Kollegien
wieder mein
eigener
Herr.
Ich habe nicht viel über Deine Briefe nachdenken
können,
sehe sie aber
immer wieder
an.
Die
Formel[4]
8e2
2
°=
3hX2
n
gibt
die
Unabhängigkeit von
o
von
T
für
Legierungen,
aber
unter
plausibeln
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