V O L U M E 8 , D O C U M E N T 4 9 3 a 2 9
[5]This is a slightly abbreviated quote of the paragraph from Einstein’s letter that contains the ear-
liest version of what later came to be known as the “point coincidence argument” (see Einstein to Paul
Ehrenfest, 26 December 1915 [Vol. 8, Doc. 173]).
[6]§12 of Einstein 1914o (Vol. 8, Doc. 9) gives a version of the so-called hole argument, by means
of which Einstein believed he had proven the incompatibility of generally covariant field equations
with the requirement that the description of all physical processes (“das Geschehen”) is uniquely
determined by those field equations.
[7]The closing bracket is missing in the original.
[8]At this point in the original text, Ehrenfest indicates a phrase that he has appended at the foot of
the page: “Symbole präcis im Sinne Deines §12 gebraucht!— Also
[9]Square brackets are in the original.
[10]The quoted paragraph from Einstein 1915h (Vol. 8, Doc. 24) contains the assertion that the field
equations , where are the (negative) Christoffel symbols of the sec-
ond kind, together with the condition that the determinant of the metric is fixed by , do
not yet fix the solutions uniquely, but that all such solutions were only formally, but not physi-
cally, different. All such solutions could be obtained from one another by some unimodular coordi-
nate transformation that respects the condition on the determinant of the metric.
Vol. 8, 493a. To Heinrich Zangger
[Berlin, after 26 March
1918][1]
Lieber Freund Zangger!
Mit grösster Bestürzung sehe ich aus meiner Züricher Zeitung, dass Sie Ihr ge-
liebtes Töchterchen Trudi nach ganz kurzer Krankheit verloren
haben.[2]
Ihnen und
Ihrer Frau mein inniges Beileid. Es ist furchtbar wie das Schicksal mit den Besten
umgeht. Wie bereue ich es jetzt erst recht, Sie noch in der letzten Zeit geärgert zu
haben![3]
Ich will mit allen Kräften bemüht sein, es wieder gut zu machen. Hoffent-
lich geht es wenigstens der kleinen Gina wieder
gut,[4]
dass Sie einigermassen wie-
der ins Gleichgewicht kommen.
Mir hat sich die Politik in dem Magen gesetzt und rumort dort. Das Auge sucht
vergeblich etwas, auf dem es freudig ruhen könnte. Ich [denke] mich ins Objektive
zu retten, in die Abhandlungen und Beweise. Weyl hat über die allgemeine
Relativität ein glänzendes Buch
geschrieben;[5]
sein Abschied von Zürich wäre ein
grosser
Verlust,[6]
wie mir scheint. Immerhin hörte ich, dass seine Vorlesungen
von den Studenten so gut wie nicht begriffen worden. Jedenfalls ist er ein überra-
gendes Talent.
Mit meiner Frau stehe ich nun, trotzdem ich mich von ihr scheiden lassen will,
in einem recht befriedigenden Verhältnis. Ich bin sehr zufrieden darüber, dass es
ihr, und wie es so scheint auch
Tete,[7]
befriedigend geht. Ich stehe in lebhaften
G′(x) G x).” (
α ∂Γμν
∂xa
------------
α
Γμβ α Γμα β
αβ
+ 0 = Γμν α
gμν 1–=
gμν
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