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think about something else, when you happen to wake up at night” (“il faut aussi ne pas penser à autre
chose, quand, par hasard, on se réveille la nuit”).
[10]Already earlier, Sommerfeld had been angered by the article in Le Figaro, and had asked
Anschütz-Kaempfe to take up the issue with Einstein (see Hermann Anschütz-Kaempfe to Einstein,
10 November and 16 December 1921 [Vol. 12, Docs. 293 and 327]).
[11]For Sommerfeld’s article on the Lusitania medal, see his letter to Einstein of 4 July 1921
(Vol. 12, Doc. 168).
[12]David Lloyd George (1863–1945) was prime minister of the United Kingdom. In the week of
6 January, Allied meetings in Cannes in fact resulted in a reduction of the 1922 reparation payments
to 720 million gold marks in cash and 1.25 billion gold marks in deliveries in kind; however, Germany
did not get the complete moratorium on reparation payments that its government had requested on 14
December 1921 (Feldman 1997, p. 382).
[13]For the canal ray experiment on light emission, see Doc. 9. Sommerfeld expressed his doubts
about the validity of classical undulatory theory and the concept of the continuous spherical wave in
Sommerfeld 1922, p. vii.
[14]Hans Geiger (1882–1945) was director of the Laboratory for Radium Research at the Physika-
lisch-Technische Reichsanstalt. The meeting of the Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte
had taken place in Jena, 18–24 September 1921.
[15]See Sommerfeld 1922, especially chap. 6, paragraphs 5 and 7.
[16]Werner Heisenberg (1901–1976), student at the University of Munich. For Heisenberg’s share
in the new results, see Cassidy 1992, pp. 121–126.
[17]Sommerfeld and Heisenberg 1922. See also Sommerfeld 1922, chap. 6, Nachtrag.
15. From Felix Ehrenhaft
Wien, IX. Boltzmannstrasse 5, am 12. Jänner 1922.
Lieber Herr Einstein!
Eigentlich bin ich ein bischen bös, weil Sie mir schon so lange nicht geschrieben
haben. Was haben Sie zu der herrlichen Radierung von Schmutzer
gesagt?[1]
Wann
gedenken Sie Ihr Wort einzulösen, und auf 14 Tage ganz inkognito nach Wien als
unser Gast zu kommen. Sie haben es doch versprochen; das Zimmer ist für Sie je-
derzeit bereit.
Ich möchte Sie heute um etwas bitten; ich adressiere diesen Brief an Ihre Frau,
damit ich auch sicher bin, dass mein Ansuchen umgehend erledigt wird. Ich bitte
Sie mir die Separata Ihrer Arbeiten seit Jänner 1918 einzusenden, vielleicht auch
den Neudruck Ihrer grossen Arbeiten zur allgemeinen Relativitätstheorie bei Teub-
ner.[2]
Ich brauche dieselben dringendst, weil ich sie von Wien noch weitersenden
und vor dem 1. Februar an Ort und Stelle haben muss. Ich bitte die Sache nicht zu
verzögern;[3]
ich konnte leider nicht früher schreiben, weil ich krank war.
Bei dieser Gelegenheit bitte ich Sie freundlichst, mir ein Gutachten über den Pri-
vatdozenten titulierten Professor Dr. Friedrich Kottler zu
senden.[4]
Eine Reihe von
Wiener Herren darunter
Thirring[5]
und ich beabsichtigen den Genannten ad perso-
nam zum Extraordinarius für mathematische Physik an unserer Universität vorzu-
schlagen. Da ein solcher Vorschlag bei den heutigen prekären finanziellen
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