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„Commission pour la Coopération intellectuelle“ zu unterrichten. Prof. Einstein
wüsste nun gerne, ob Ihnen eine geeignete Persönlichkeit schon bekannt ist, er
selbst dachte an Herrn Geh.-Rat Prof.
Kraus,[4]
hat aber noch keinerlei Schritte un-
ternommen. Sollten Sie es für zweckmässig halten, dass Prof. Einstein vor Ihrer
Ankunft in Berlin etwas unternimmt, um die Angelegenheit vorzubereiten, so wol-
len Sie ihm bitte eine diesbezügliche Nachricht zukommen lassen.
Mit dem Ausdrucke vorzüglicher Hochachtung
Die Sekretärin
TLC. [34 904]. The letter is addressed “Herrn Prof. Dr. Madsen Kopenhagen.” There are perforations
for a loose-leaf binder at the left margin of the document.
[1]Madsen (1870–1957) was director of the State Serum Institute, Copenhagen, and president of
the Health Committee of the League of Nations.
[2]Madsen had requested a meeting on that date (see Abs. 402).
[3]Pierre Comert.
[4]Most likely Friedrich Kraus (1858–1936), head of the II. Medical Clinic of the Charité Hospital
in Berlin.
354. From Chugi (Tadayoshi) Akita
Berlin, Brandenburgischestr. 72, 15. September ‘22
Sehr geehrter Herr Professor!
von unserer japanischen Kaizo-Journal-Gesellschaft erhielt ich zwei Telegram-
me nacheinander mit dem dringenden Ersuchen, Sie, verehrter Herr Professor, um
ein Vorwort für die japanische Übersetzung Ihrer gesammelten Werke zu
bitten.[1]
Obgleich Ihre Zeit jetzt besonders in Anspruch genommen sein wird, möchte ich
Sie dennoch höflichst bitten, wenn möglich, noch vor Ihre Abreise das Vorwort zu
fassen.— Unter der Leitung Ihres Schülers Herrn Prof.
Ischihara[2]
arbeiten fünf
Professoren unserer Universität Tochoku an der
Übersetzung.[3]
Kürzlich haben sie
den ersten Teil fertiggestellt und hoffen, das Ganze bald vervollständigt zu haben.
Ihrem gütigen Bemühen dankbar entgegensehend, verbleibe ich mit freundli-
chen Grüßen, auch an Ihre Frau Gemahlin, Ihr sehr ergebener
T. Akita
ALS. [65 281].
[1]Einstein 1922–1924.
[2]Jun Ishiwara.
[3]Four of the translators were Mitsuo Yamada, Yoshimi Endo, and Yoshio Yamada, professors at
Tohoku University in Sendai, and Jun Ishiwara, who edited and corrected their drafts (see Einstein
1922–1924).
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