V O L U M E 8 , D O C U M E N T 1 7 7 a 2 7
„Das physikalisch Reale an dem Weltgeschehen besteht in raumzeitlichen Ko-
inzidenzen und in nichts anderem. -------- Wenn zwei Systeme der (bezw. all-
gemein der Weltbeschreibungs-Variabeln) so beschaffen sind dass man das zweite
aus dem ersten durch bloße Raum-Zeit-Transf. erhalten kann so sind sie völlig
gleichbedeutend. Denn sie haben alle zeiträuml. Koinzidenzen gemeinsam d.h. al-
les
Beobachtbare.“[5]
Du siehst ich habe sorgfältigst gelesen was Du schreibst (und mit Fokker u. mei-
ner Frau durchdiscutiert)
Endresultat: Ich will vertheidigen die Philosophie des §12 gegen Deinen jetzi-
gen
Widerruf![6]
Um alles möglichst kurz zu machen halte ich mich an einen einfachsten concre-
ten Fall und stelle darüber eine Behauptung und eine Frage auf, die ich Dich bitte
kurz zu beantworten
Du siehst es handelt sich um das Beobachten der Krümmung der Lichtstrahlen
beim Vorbeigang an der Sonne.
Bemerkungen: 1. „Unendlich schwach“ leuchtender Stern, damit wir sicher das
Gravitationsfeld vernachlässigen können, das durch die Lichtwellen-Energie aus-
gestrahlt wird.
2. Object der Beobachtung: Schwarzwerden oder nicht schwarzwerden einer
photograph. Platte hinter den beiden Fernrohrblenden.
3. Wir denken uns zunächst alles das Totale Geschehen mit Hülfe bestimmter
, , beschrieben, und es kommt dabei heraus: „Bravo—die
photogr. Platte ist schwarz“ (also wahrhaftig eine „Concidenz Erklärung Behaup-
tung“)
Nun setzen wir die Philosophie von §12 in Gang, wobei wir in dem schraffierten
(Materie-)Gebieten die alte „Beschreibung des Weltgeschehens“ festhalten aber im
unschraffierten leeren Raum (wo ja nur schwaches Licht ist!) kräftig verändern
[nach dem im §12 gegeb. Recept:
[7]
gμν
x1 x4 Tμν gμν
G x) ( G′(x′) G′(x)
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