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ne point discerner. Votre nom est maintenant universellement admiré. Vous êtes
placé définitivement parmi ceux qui ont découvert une forme nouvelle et laborieu-
sement attingible de la vérité. Tout ce que vous dîtes a du retentissement et de
l’écho et c’est pourquoi quelques impressions signées de vous et publiées par nous
consolideront notre propagande de fraternité organisée et de sagesse positive et
constructive, et nous espérons que malgré vos innombrables et pressantes occupa-
tions vous voudrez bien nous causer cette joie et cet honneur.
Croyez, mon cher Maître, à mes sentiments d’admiration et de dévouement.
Henri Barbusse
ALS. [34 518]. Written on letterhead “Clarté, 16, rue Jacques Callot, 16 (42 Rue de Seine) Paris
(6e Arr),”
and addressed “Pr. A. Einstein.”
[1]Half a year earlier, Einstein sent a manuscript of Einstein 1922b (Vol. 7, Doc. 69) to Barbusse
(see his letter of 9 December 1921 [Vol. 12, Doc. 317]). For his present, critical stand on the political
aspirations of Barbusse and the Clarté group, see Doc. 152.
184. Paul Ehrenfest to Niels Bohr
8. V. 1922, Leiden
Lieber, lieber Bohr!
[…][1]
Einstein ist wieder
hier![2]
Ihre Rede hat ihn außerordentlich mit ge-
schleppt.[3]
Er ist ganz begeistert von der Methode und von den Resultaten.—
Wann werde ich das Glück erleben Euch beide in ruhiger Discussion über die Fun-
damentalfragen beisammen zusehen?— Er bohrt und bohrt doch immerzu an der
Energie-Impuls-Übertragung durch den Raum. Er kann sich nicht entschließen die
Erhaltungssätze für den einzelnen Emissions- oder Absorptionsact fallen zu lassen
und dann ist nun einmal wirklich ein .Conflict zwischen den Int[er]ferenz-Facten
einerseits und den großen Energiebeträgen, die local auftauchen andererseits.—
Ach wenn ich Euch beide doch einmal zusammen in einem Zimmer hätte ich würde
Euch gewaltig aufeinander hetzen. Er denkt immer neue Experimente aus um, das
Wellenfeld eines bewegten emittierenden Atoms möglichst nahe daraufhin zu con-
trollieren ob es sich klassisch
verhält.[4]
Sie haben nichts dagegen, das Atom unge-
fähr so langsam emittieren zu lassen als es den classischen Anschauungen
entspricht. Er findet, das in Widerspruch mit den Argumenten, die dafür sprechen,
dass die „Übergangszeit“ zwischen zwei Quantenzuständen des Atoms sehr kurz
gegenüber der „Verweilzeit“ auf dem höheren Quantenzustande ist, die Emissions-
dauer noch auf eine weitere Art controllieren, wie das schon die Cohärenzlänge
thut: Wenn die Emission lange dauert so muss ein bewegtes leuchtendes Atom ex-
centrische Kugelwellen aussenden.— Diese Excentricität will er durch spezielle
Interferenzanordnungen controllieren wobei in seinem wunderbaren Gehirn noch
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