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votre manière de conclure (pour la formule
),[2]
je serais très reconnaissant
à vous. Finalement, je vous assure, que les crimes contre la propriété intellectuelle
sont des affaires personnelles et non nationales.[3]
Recevez, Monsieur, l’assurance de ma considération très distinguée
A. Einstein.
TLS (FrPBN). [74 091]. The letter is addressed “M. Dr. Gustave le Bon Paris.” The envelope is
addressed “Frankreich! M. Dr. Gustave le Bon 29, rue Vignon Paris,” and postmarked “Berlin W 35
20. 6. 22. 6–7N[achmittags].”
[1]In Doc. 223, Le Bon accused Einstein of only reading his own works.
[2]The passage in parentheses is inserted in Einstein’s hand.
[3]In Doc. 223, Le Bon had stated that the Germans completely ignore the work of foreigners.
241. To Heinrich Zangger
[Berlin,] 18. VI. 22.
Lieber Freund Zangger!
Sie haben mir lieb und viel geschrieben und manches habe ich sogar—lesen
können. Machen Sie sich nichts daraus, wenn man Ihnen in Zürich Steine in den
Weg legt. Sie haben immer Freude daran Ihre Sache gut zu machen; das muss Ihnen
eine Unabhängigkeit von der ganzen Affenkomödie geben, in die wir hineingebo-
ren sind. Ich hab diese Unabhängigkeit weitgehend erreicht. Heut angebetet, mor-
gen verspöttet oder gar gekreuzigt, das ist das Los der Menschen, deren sich—Gott
weiss wieso—die gelangweilte Oeffentlichkeit bemächtigt hat. Ich habe soviel von
Organisator wie eine Kuh von einer Tänzerin. Wenn ich aber die Wahl in die Orga-
nisation für geistige Arbeit verweigert hätte, dann hätte es wieder eine neue Span-
nung gegeben, da in diesen Augenblick vielleicht kein anderer aus Deutschland
Vertrauen gefunden hätte.[1] Ich werde das Amt wieder niederlegen, sobald es sich
mit Anstand auf einem andern übertragen lässt. Auch nach Paris ging ich nur nach
heftigem innerem Widerstreben, um dem wirklichen Frieden zu dienen, was wirk-
lich gelungen ist. Aber ich sehne mich unsagbar nach Einsamkeit, und deshalb
gehe ich nach Japan (im Oktober); denn das bedeutet 12 Wochen Ruhe auf dem
Meer. Ich nehme meine Frau mit. In vier Wochen kommen meine Buben. Ich habe
eine Laube an der Havel mit einem Segelschiff und da wollen wir drei hausen wie
die Indianer.[2] Ich freue mich unsagbar darauf.
Wissenschaftlich ist eigentlich nichts Besonderes[.] Immer noch steht das Gra-
vitationsfeld unvermittelt neben dem elektromagnetischen. Was Weyl und Edding-
ton in dieser Beziehung gemacht haben, ist zwar schön aber nicht wahr.[3] Wahrheit
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