3 8 2 D O C U M E N T S 2 5 5 , 2 5 6 J U N E 1 9 2 2
255. To Gustave Le Bon
Berlin, den 30. VI. 22.
Monsieur,
Je vous remercie de votre lettre de 27tième de ce
mois.[1]
Il semble, que votre
relation entre masse et énergie soit inconciliable avec la conclusion correspondante
de la théorie de relativité parce que la dernière a prouvé que le coéfficient de l’éca-
tion de l’équivalence est égale au caré de la vitesse de la lumière. Du reste, je dois
dire, que votre lettre ne contient pas une preuve ou un argument pour la relation
dont vous prétendez la validité.
Recevez, Monsieur, l’expression de mes sentiments distingués.
A. Einstein.
TLS (FrPBN). [84 179]. The letter is addressed “M. Dr. Gustave le Bon Paris.”
[1]Doc. 252.
256. From Chaim Weizmann
77. Great Russell Street. W.C.1. 30. Juni 1922
Hochgeehrter Herr Professor!
Ich bin, sehr zu unser aller Leidwesen, genoetigt, Sie nochmals in der Angele-
genheit der, gelegentlich unseres gemeinsamen Besuches in Boston von dem dor-
tigen New Century Club gesammelten Gelder bemuehen zu
muessen.[1]
Da die
Leitung des Clubs Schwierigkeiten mit der Ueberweisung der gesammelten
Betraege machte—nach den mir zugegangenen Mitteilungen sind von den gezeich-
neten $20.000 bis jetzt etwa $4.000 einkassiert worden—so schlugen wir, wie Sie
sich wohl erinnern, vor, dass ein besonderer Schatzmeister fuer die in Amerika fuer
die Universitaet und Bibliothek gesammelten Gelder ernannt werde, dem die in
Boston gesammelten Gelder uebergeben werden
sollten.[2]
Leider hat, infolge der
dortigen Zwistigkeiten, dieser Vorschlag zu keinem Resultate gefuehrt. Da wir nun
alle irgendwie fuer die Bibliothek verfuegbaren Gelder zur Zeit dringend fuer den
Ankauf einiger ausserordentlich wertvollen Judaica Bibliotheken benoetigen, vor
allem der grossen Sammlung des verstorbenen Baron Guenzburg in Petersburg, ei-
ner der seltesten und reichhaltigsten orientalistischen Bibliotheken, die heute
existieren, die wir jetzt zu einem Spottpreise uebernehmen koennen, so moechte
ich noch einen weiteren Versuch machen, diese, eigens fuer Bibliothekszwecke be-
stimmten Gelder fuer diese Ankaeufe fluessig zu
machen.[3]
Nach dem Rate unse-
rer soeben aus Amerika zurueckgekehrten Herren, wuerde es vielleicht zum
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