D O C U M E N T S 2 7 8 , 2 7 9 J U L Y 1 9 2 2 4 0 3
ADft in Ilse Einstein’s hand. [34 901]. Written on the verso of Abs. 315.
[1]In his letter, Bannerjea, a member of the Committee on Intellectual Cooperation, had requested
a meeting with Einstein (see Abs. 315).
[2]See Doc. 263 for his letter of resignation from the committee.
278. To Max von Laue
Berlin, den 12. VII. 1922
Lieber Laue!
Ich bin Dir sehr dankbar dafür, dass Du den Vortrag in Leipzig so bereitwillig
übernommen hast und gebe ihn also auch meinerseits definitiv und vertrauensvoll
in Deine
Hände.[1]
Nun habe ich noch ein Anliegen, dessen Erfüllung Dir hoffent-
lich liegen wird. Ich verreise ja im Oktober für weiss Gott wie lange, und es ist nö-
tig, dass ein Anderer mich unterdessen als Direktor des K. -W. -Instituts vertritt. Es
ist nun mein Wunsch, dass Du diese Vertretung vom 1. Oktober ab auf unbestimmte
Zeit übernehmen möchtest. Selbstverständlich übertrage ich auf Dich die mit die-
ser Stellung verbundenen Einkünfte.
Da ich gewissermassen offiziell schon von Berlin abgereist bin, komme ich mor-
gen nicht in die
Sitzung[2]
und bitte Dich, im Falle Deiner Einwilligung das Gesag-
te dem Direktorium als meinen Antrag zu unterbreiten. Auch bitte ich Dich zu
erklären, dass ich mit der Bewilligung von M. 40 000 an die Herren Kallmann und
Knipping für den Ankauf des Hoffmannschen Elektrometers einverstanden
bin.[3]
Mit den besten Ferienwünschen Dein
A. Einstein.
TLS (GyBP, I. Abt., Rep. 34, Nr. 1–4). [78 004]. The letter is addressed “Herrn Prof. Dr. M. von Laue
Zehlendorf-Mitte.”
[1]Laue had agreed to hold the lecture in Einstein’s stead in Doc. 271.
[2]The meeting of the board of directors.
[3]For their request to the Kaiser Wilhelm Institute of Physics, see Abs. 264.
279. To Max Planck
Berlin, den 12. VII. 22.
Lieber Kollege!
Ihr Brief, den ich bei meiner Rückreise vorfand, hat mich ausserordentlich ge-
freut, zumal ich mit Recht Vorwürfe erwarten
durfte.[1]
Zu meiner grossen Freude
hat Laue schon angenommen, so dass aus meiner nachträglichen Absage keine
Schwierigkeiten
entstehen.[2]
An der ganzen Misere ist letzten Endes die englische
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