DOC. 20 IMPRESSIONS OF PALESTINE 47
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Board of
Deputies
hat diese
Einladung
akzeptiert
und
seine
Delegierten
benannt. Damit werden die ersten
offiziellen
Beratungen
über eine
Erweiterung der
JewishStelle
Agency beginnen.
Es
ist
bisher noch nicht
bekannt,
welche
Vorschläge
seitens der Exekutive der
Zionistischen
m
grechen
abennenden Sinne
wie
diese reoakuonene
Bemerkung
äußert
sich eine
ausführliche Zuschrift
eines
zio-
nistischen
Einsenders,
die
„Jewish
Chronicle"
an anderer
veröffentlicht und
die
davor
warnt,
die
Annahme der
Einladung
durch den
Board
of
Deputies als einen großen
zionistischen Sieg anzusehen.
Prof. Einstein
über
seine
Eindrücke
in
Palästina
Der
dieswöchige „Haolam“
veröffentlicht
folgende
Aeußerung
Prof. Albert
Einsteins:
Für
die
große Herzlichkeit,
der ich
in
Palästina
begegnet
bin und
die ich sehr
zu schätzen
weiß, spreche
ich meinen Dank aus.
Die Geschlossenheit der
dortigen jüdischen
Gesell-|die
schaft
macht
großen
Eindruck
auf
den,
der
zum ersten
Male hinkommt.
Was die
Arbeit
im Lande
anbetrifft,
so
hat
sie auf
midi den
Eindruck
gemacht,
daß sich die Menschen durch
keine
Schwierigkeiten
einschüchtern
lassen,
und es
istherrscht
meine
feste Ueberzeugung, daß
die jü-
dische
Kolonisation Palästinas gelingen
wird.
In
Bezug
auf diese Kolonisation
1st
zwisdien
der städtischen und ländlichen
Kolonisation zu
untcr-
sdiciden.
Was
erstere betrifft,
so
hat auf mich den
größten
Eindruck Tcl-Awiw
gemacht,
das
mit
großem
Unternehmungsgeist
und
mit
großer
Energie
hingestelltund
worden
ist,
die
Stadt,
über die
mir
der junge
Ginsberg,
der Sohn Achad
Haams
scherzhaft
geäußert
hat
„unser
Chicago“.
Was mich
am
meisten erfreut
hat,
war die
Erfahrung,
daß die
jüdische Bevölkerung,
die in
den
letzten
Jahrzehnten
nach Palästina
gekommen ist,
eine
entschieden über dem Durchschnitt stehende
Bevölkerung
darstellt,
sowohl was die
Energie
als auch das kulturelle
Niveau
anbelangt
Was
in
jüdischen Dingen
in
Jerusalem
den stärksten Eindruck auf mich
gemacht hat,
das
war
erstens die Kunstschule
Bezalel
und zweitens die
Tätigkeit der
Arbeiter-Kooperativen.
Ich
habe
cs
auf das höchste bewundert, was die
jungeviel
Menschen,
die als
ungelernte
'Arbeiter nach Palästina
kommen,
zu leisten
vermögen.
Ich
habe
mit
großer
Freude sehen
können,
daß
die Baumaterialien
-
außer
Holz
-
bereits im Lande
hergestellt
werden. Das ein-
zige,
was mir die Freude
an
dieser
Bautätigkeit einiger-
maßen
beeinträchtigte,
war die
Mitteilung,
daß
für
die
Gelder,
die
von amerikanischen Juden leihweise zu
Bau-
zwecken zur Verfügung
gestellt
werden,
zu hohe Zinsen
genommen
werden.
Die
entsagungsvolle
Arbeit
unserer
Land-
arbeiter
habe ich sehr bewundert.
Wer
den
Kampf
dieser Leute
geschen hat,
muß
Respekt
vor ihnen haben
und
vor
ihren
Kämpfen gegen
Schulden und Malaria.
Gegen
diese beiden Uebel verschwindet
praktisch
beinahe
das
arabische Problem.
Was
dieses
betrifft so
habe ich vielfach freundschaftliche
Beziehungen
zwischen
jüdischen
Arbeitern
und Arabern
angetroffen.
Ich
glaubedie
geradezu,
daß alle
Schwicrigkeiten nur
von den Intellektu-
ellen kommen und zwar nicht nur von den
arabischen.
Die
größte Sorgfalt
muß dem Studium in der
Bekämpfung
der Malaria
gewidmet werden,
die insbesondere
für
die
Dorfbewohner,
aber auch für die
Stadtbewohner, eine
große Plage
bedeutet. In
Spanien
ist mir
kürzlich
von
spanisch-jüdischer
Seite in Aussicht
gestellt worden,
daß
spanischen
Juden
in
Verbindung
mit
der
spanischen
Regierung
einen
tüchtigen
Fachmann auf dem Gebiete
der
Malariaforschung
nach Palästina schicken
werden,
der dort, von
Spanien bezahlt,
in
Verbindung
mit der
Jerusalemer
Universität
a beiten
soll.
Die
Malaria
gegenwärtig
noch so
stark,
daß man schätzen
kann,
daß ein
Drittel
der
ländlichen
Arbeitskraft
durch
sie
paralysiert
wird.
Und nun die Schulden:
In
Digama z.
B. leiden
jene[9]
famosen Leute schrecklich unter ihren
Schulden. Sie
müssen sich schlecht
ernähren,
um nicht weiter in
Schulden zu
geraten.
Ein Mann
mit
einem
großen
Herzen
einem
mittelgroßen
Portemonnaie konnte diese
Leute
glücklich
machen. Der Geist unter den ländlichen
Arbeitern und
unter
den Bauarbeitern ist ein
ausgezeich-
neter. Sic sind stolz auf
ihr Werk
und lieben das Land
und die Scholle.
Geschmacklich wurde beim
Bau
in
Stadt und Land ziemlich
gesündigt,
aber der Architekt
Kaufmann
kämpft
mit
Eifer und
Erfolg
fur
Geschmack
und
Vernunft
Die
Regierung,
die vieles
getan
hat zur
Verbesserung,
der
Straßen und zur
Bekämpfung
der
Malaria
wie
überhaupt
der sanitären
Verhältnisse,
hat
cs
nicht leicht Es ddi fle
sich kaum ein zweites Landclicn
finden lassen
mit
so
heterogener Bevölkerung
und mit
so
Interessen soldier, die nicht im Lande wohnen.
Was
nun
aber
am
meisten
nottut,
sind gelernte
Arbeiter. Und
cs
ist
zu hoffen,
daß das
jetzt
ins Leben
zu rufende
Technikum
sehr wirksam
beitragen
wird
zur
Heranbildung
solcher.
Ich
bin
überzeugt,
daß
unser
Kolonisations-
werk gelingen
wird
in
dem
Sinne,
daß
wir
in
Palästina
eine
vollkommen
kohärente
Gesellschaft
bilden
werden,
die
wohl geeignet
sein
wird,
ein
moralisches
und
geistiges
Zentrum
fur
das
jüdisdic
Volk
abzugeben.
Darin
und
nicht
im
Wirtschaftlichen
sehe
ich
die
hohe
Bedeutung
des
Aufbauwerks
für
uns
alle.
Es
sdicint
mir
weniger
widitig,
daß
das
jüdische
Palästina
mög-
lichst
bald
wirtschaftlich
selbständig
wird,
viel
wichtiger
scheint
mir
zu
sein,
daß
Palästina
von
hoher
geistiger
und
moralisdicr
Bedeutung
fur
das
ganze jüdische
Volk
wird.
Großes
wurde schon in
diesem*
Sinne
geleistet
,
durch
Wiederbelebung
der
hebräischen
Spmehe. An-
stalten für
die
Pflege
der
Wissenschaften
und
Künste
müssen
folgen.
Unter
diesem
Gesichtspunkt
erscheint [7]
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