D O C U M E N T 1 9 9 J A N U A R Y 1 9 2 4 3 1 9
Stinzing gibt in einer neuen Publikation
an,[4]
daß man so zum Ziele kommt. Ich
kann es nicht recht glauben aber es soll jedenfalls versucht werden; es wäre ja für
viele andere Zwecke auch sehr wichtig.
Mark[5]
ist in einigen Tagen wieder hier.
Ihr sehr ergebener
Leo Szilard
ALS. [21 429]. Written on letterhead “Kaiser-Wilhelm-Institut für Faserstoffchemie.”
[1]Szilárd (1898–1964) had obtained a Ph.D. in physics from the University of Berlin in 1923 and
was receiving a research stipend from the KWIP (see minutes of KWIP board of directors, 3 July
1924, GyMerSA, Rep. 76 Vc, Sekt. 2, Tit. 23, Litt. A, Nr. 116, Bl. 111–112, [95 203]).
[2]Apparently, an X-ray diffraction picture of sugar crystals was enclosed.
[3]Johann Böhm (1895–1952) was Assistent at the Kaiser-Wilhelm-Institut für physikalische
Chemie.
[4]Hugo Stintzing (1888–1970) was Privatdozent for Physical Chemistry at the University of Gies-
sen. For his design of an X-ray tube where the beam passes against the directions of the electrons
through an appropriately shaped thermionic cathode, see Stintzing 1923.
[5]Hermann Mark.
199. To Wilhelm Westphal[1]
Berlin, den 20. I. 24.
Lieber Herr Westphal—
Herr Henderson war bei
mir,[2]
er stellt sein Licht nicht unter den Scheffel, aber
es leuchtet doch nicht. Nun habe ich eine Bitte an Sie. Ich habe schon öfters korre-
spondiert mit einem jungen Schlosser in
Augsburg,[3]
der sich privatim in schlech-
ten Verhältnissen ansehnliche mathematische Kenntnisse angeeignet hat und vor
Begierde brennt, eine Universität zu besuchen. Da er gänzlich mittellos ist, hofft er
in Kiel im Bergmannsheim Aufnahme zu finden. Nun spricht er in seinem Briefe
von einer angeblich in
Bln.[4]
befindlichen Vollimmatrikulations-Kommission, von
der er das Recht zur Immatrikulation zu erhalten hofft. Da ich von der Existenz ei-
ner solchen Kommission nichts weis, möchte ich Sie sehr um die nötigen Angaben
darüber bitten, damit ich den Mann informieren kann. Ich habe den Eindruck, dass
er verdient dass man ihm beisteht.
Im Voraus bestens dankend bin ich mit freundlichen Grüssen Ihr
A.
Einstein.[5]
Jetzt hab ich die wahre Ursache der
Radiometerkräfte.[6]
Herr Hettner hat die Theo-
rie schon durch einen prägnanten qualitativen Versuch*
bestätigt;[7]
diese wurde
schon von Maxwell
aufgestellt,[8]
aber merkwürdigerweise auf Grund einer irrtüm-
lichen Überlegung verworfen[.]
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