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DOC.
38 QUANTUM THEORY
OF RADIATION
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51
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wobei
Anm
eine
für
die betrachtete Indexkombination charakte-
ristische
Konstante bedeutet.
Das
angenommene
statistische
Gesetz entspricht dem
einer
radioaktiven
Reaktion,
der
vorausgesetzte Elementarprozeß
einer
derartigen
Reaktion,
bei welcher
nur
y-Strahlen
emittiert werden.
Es
braucht nicht
angenommen zu
werden,
daß dieser
Vorgang
keine
Zeit
beanspruche;
diese Zeit muß
nur
vernachlässigbar
sein
gegenüber
den
Zeiten,
in denen das Molekül in den Zuständen
Z1
etc. ist.
b)
Einstrahlung.
Befindet sich
ein Planck'scher
Resonator
in einem
Strahlungsfelde,
so
ändert
sich die
Energie
des
Resonators
dadurch,
daß das
elektromagnetische
Feld der
Strahlung
auf
den
Resonator Arbeit überträgt; diese Arbeit
kann je
nach
den
Phasen
des Resonators
und des
oszillierenden Feldes
positiv
oder
negativ
sein. Dementsprechend
führen
wir die folgende quantentheoretische
[10]
Hypothesen ein.
Unter der
Wirkung
der
Strahlungsdichte
g
der
Frequenz
v
kann
ein Molekül
vom
Zustand
Zn
in
den
Zustand
Zm
übergehen,
indem das
Molekül die Strahlungsenergie
Em
-
En
auf-
nimmt, gemäß
dem
Wahrscheinlichkeitsgesetz
dW=Bmnqdt.
(B)
Ebenso sei
ein Übergang
Zm-»Zn
unter der
Einwirkung
der
Strahlung
möglich,
wobei die
Strahlungsenergie
Em
-
En
frei
wird,
gemäß dem
Wahrscheinlichkeitsgesetz
dW=Bnmqdt
(B')
Bmn
und
Bnm
sind Konstante. Beide
Vorgänge
nennen
wir
"Zu-
standsänderungen
durch
Einstrahlung".
Es
fragt sich
nun,
was
für
ein Impuls
bei
diesen
betrachteten
Zustandsänderungen
auf
das Molekül übertragen wird. Beginnen
wir
mit den Vorgängen
der
Einstrahlung.
Leistet
ein
Strahlen-
bündel
von
bestimmter
Richtung
Arbeit
auf
einen
Planck'schen
Resonator,
so
wird dem Strahlenbündel
die
entsprechende Energie
entzogen.
Dieser
Energieübertragung entspricht
nach
dem
Impuls-
satz
auch
eine
Impulsübertragung
vom
Strahlenbündel auf
den
Resonator.
Der
letztere erleidet
also eine Kraftwirkung in
der
Richtung des
Strahles
des
Strahlenbündels. Ist
die übertragene
Energie negativ,
so
ist auch
die Kraftwirkung
auf
den
Resonator
von
entgegengesetzter Richtung. Im
Falle der
Quantenhypothese
bedeutet
dies
offenbar
folgendes.
Findet durch
Bestrahlung mit
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