166
DOC.
13 PROOF OF
AMPERE'S
CURRENTS
1915.]
Experimenteller
Nachweis
der
Ampereschen
Molekularströme.
167
Hierbei
ist:
X
eine
Konstante,
welche nach der Theorie
gleich
27
=
1,13.10-7
sein
soll,
Js das
magnetische
Moment des
ge-
sättigt
magnetisierten
Stäbchens,
Q
das
für
die Torsionsschwin-
gungen
des
Stäbchens
maßgebende Trägheitsmoment,
P
die in
Differentialgleichung 8)
auftretende
Dämpfungskonstante,
v
die
Differenz der
angewandten Frequenz n
und der
Resonanzfrequenz
n0.
Bei der
Ableitung
der Formel
16)
und 8a) sind
v/n0
und
P
als
kleine Größen
behandelt,
deren zweite Potenzen neben der ersten
vernachlässigt
werden
dürfen;
dies ist bei der
großen
Schärfe
unserer
Resonanz
wohl berechtigt.
[20]
Wurde
|a|
in Funktion
von v
durch den Versuch
bestimmt,
so
konnte hieraus
X
nach Elimination der
uns
nicht interessieren-
den
Größe
P ermittelt
werden. Diese Elimination
geschieht am
ein-
fachsten mittels
der für die
Resonanzamplitude gültigen Gleichung:
4
X
Js
c
max
7t
yp
16a)
Löst
man
nach Eliminieren
von
P
nach
X
auf,
so
erhält
man:
wobei
72
J-|a
max
17)
a
M
max
gesetzt
ist.
ßIst
die Resonanzkurve
aufgenommen,
so
liefert
Gl.
17)
zu
jeder
Ordinate
|a|
einen Wert
von
X.
Erweist sich dieser
Wert
bzw. die
Größe
vVb2/1-b2
als
konstant,
so
ist damit
er-
wiesen,
daß in
Gleichung
8a) die
Dämpfung
mit Recht durch
ein lineares Glied
berücksichtigt
wurde.
Das Variieren und
Messen
der
Frequenz n
= n0
+
v
geschah
wie
folgt.
Der benutzte
Wechselstrom
wurde
von
einem im Keller
des Gebäudes
untergebrachten
Wechselstromgenerator
geliefert,
der
von
einem durch eine Akkumulatorenbatterie
gespeisten
Gleichstrommotor
getrieben
wurde.
Parallel
zur
Erregerwicke-
lung
dieses Motors schalteten wir
einen
im Versuchszimmer
an-
geordneten Regulierwiderstand;
durch Variieren desselben konnten
wir den
Erregerstrom
des
Motors
und damit dessen
Tourenzahl
sowie
die
Frequenz
des
erzeugten
Wechselstromes nach Belieben
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166
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13 PROOF OF
AMPERE'S
CURRENTS
1915.]
Experimenteller
Nachweis
der
Ampereschen
Molekularströme.
167
Hierbei
ist:
X
eine
Konstante,
welche nach der Theorie
gleich
27
=
1,13.10-7
sein
soll,
Js das
magnetische
Moment des
ge-
sättigt
magnetisierten
Stäbchens,
Q
das
für
die Torsionsschwin-
gungen
des
Stäbchens
maßgebende Trägheitsmoment,
P
die in
Differentialgleichung 8)
auftretende
Dämpfungskonstante,
v
die
Differenz der
angewandten Frequenz n
und der
Resonanzfrequenz
n0.
Bei der
Ableitung
der Formel
16)
und 8a) sind
v/n0
und
P
als
kleine Größen
behandelt,
deren zweite Potenzen neben der ersten
vernachlässigt
werden
dürfen;
dies ist bei der
großen
Schärfe
unserer
Resonanz
wohl berechtigt.
[20]
Wurde
|a|
in Funktion
von v
durch den Versuch
bestimmt,
so
konnte hieraus
X
nach Elimination der
uns
nicht interessieren-
den
Größe
P ermittelt
werden. Diese Elimination
geschieht am
ein-
fachsten mittels
der für die
Resonanzamplitude gültigen Gleichung:
4
X
Js
c
max
7t
yp
16a)
Löst
man
nach Eliminieren
von
P
nach
X
auf,
so
erhält
man:
wobei
72
J-|a
max
17)
a
M
max
gesetzt
ist.
ßIst
die Resonanzkurve
aufgenommen,
so
liefert
Gl.
17)
zu
jeder
Ordinate
|a|
einen Wert
von
X.
Erweist sich dieser
Wert
bzw. die
Größe
vVb2/1-b2
als
konstant,
so
ist damit
er-
wiesen,
daß in
Gleichung
8a) die
Dämpfung
mit Recht durch
ein lineares Glied
berücksichtigt
wurde.
Das Variieren und
Messen
der
Frequenz n
= n0
+
v
geschah
wie
folgt.
Der benutzte
Wechselstrom
wurde
von
einem im Keller
des Gebäudes
untergebrachten
Wechselstromgenerator
geliefert,
der
von
einem durch eine Akkumulatorenbatterie
gespeisten
Gleichstrommotor
getrieben
wurde.
Parallel
zur
Erregerwicke-
lung
dieses Motors schalteten wir
einen
im Versuchszimmer
an-
geordneten Regulierwiderstand;
durch Variieren desselben konnten
wir den
Erregerstrom
des
Motors
und damit dessen
Tourenzahl
sowie
die
Frequenz
des
erzeugten
Wechselstromes nach Belieben

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