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DOCUMENT
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SEPTEMBER 1896
Zu
diesem
Zweck haben
wir
nur
die
Wirkungen
der Gletscher
zu
betrachten,
welche sich
auf
die
Gesteine und Formationen
beziehen,
weil sie die
alleinig
beständigen
Sind.[2]
Dabei kann
man
2
Fakoren[3] unterscheiden:
die
Wirkung
des Eises
selbst,
und
die des Gletscherbaches, welcher
durch das Schmelzwasser
gebildet
wird.
Das Eis reibt
an
den Wänden
des
Gletscherthales,
wo es
eine
Streifung
des
Felsens in der
Richtung
des Gletschers,
das heißt
in
der
Richtung
der Thalsohle
hinterläßt.
Diese
Thätigkeit
ist
natürlich auch
mit
einer
Loslösung von großen
und kleinen Gesteinstrümmern
verbunden, welche
auf den Gletscher
fallen
Berg
Firn
Gletscher
Mittelmoräne
Firn
Gletscher
Seitenmoräne
und
am
Rande
eine
landförmige
von
Trümmern bedeckte Zone bilden. Verein-
igen
sich zwei Gletscher,
so vereinigen
sich
auch die
Schuttstreifen,
welche
dann in der Mitte erscheinen
(Mittelmoränen
zum
Unterschied
von
Seiten-
moränen). Vereinigen
sich,
wie
dies
gewöhnlich
der Fall
ist,
mehrere
Gletscher,
so
entsteht
ein
ganzes System
von
Mittelmoränen, welche im untertersten
Teil des Gletschers,
durch das Schmelzen
des Eises
zu
einer
gleichförmigen
bedeckenden Schicht werden. Der Gletscher schmilzt
nun
unten
und
setzt sie
an
den
Boden.
Geschiet
dies
lange
an
einem
Fleck,
so
eintsteht
eine
Hügel-
reihe
aus
diesen
Trümmergesteinen,
welche die
Form der
Gletschergrenze
annehmen,
also
hufeisenförmig
das Thal
abschließend,
die offene Seite
nach
[2] "S" in "Sind" underlined and stroke
placed
in
right margin by
the examiner.
[3] Should
be
"Faktoren."
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