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APPENDIX
A
1)
Zunächst übersichtlicher Aufbau dieses Gebietes
durch Aufbau der
Zehner
von
20-100 unter
Hinweis
darauf,
daß
die
Zehner sowohl
wie die
Einer zwischen
2
Zehnern
gerade so
fortschreiten,
wie die
Einer
von
1-10.
2)
Individuelle
Behandlung obiger
Zahlen
(durch Vergleichen, Zerlegen
und
Zusammenfassen).
Am
eingehendsten
werden
die
Produktenzahlen
des
kleinen Einmaleins behandelt. Innerhalb
jedes
Zehners
Uebung
sämmtlicher
Operationen
bis
zur
Fertigkeit
im
ganzen
bis
dahin behandelten Zahlenraume
vorzugsweise
mit
derjenigen
Zahl,
von
welcher
die
betreffende Zahlenraums-
grenze
nach oben das Zehnfache ist.
3)
Teilen des
Ganzen
bis in
10
gleiche
Teile;
Rechnen mit Halben
bis
Zehnteln
unter
Einhaltung
der für Klasse
I
gesteckten
Grenzen.
4)
Das
sog.
"Kleine
Einmaleins" wird nicht
gegeben,
sondern schrittweise
von
den Schülern
gebildet
und dann
in
und außer der Reihe
zur
sichern und
unverlierbaren
Einprägung gebracht. Desgleichen
wird das
"Große
Einmal-
eins",
dieses
jedoch
nur
soweit,
als
es
der Zahlenraum
gestattet
und als
die
Produkte
des
großen
Einmaleins
bei
den
Resolutionsrechnungen gebraucht
werden
(10,
12,
15, 16,
20, 24, 25,
30,
50),
entwickelt und nach Thunlichkeit
eingeprägt.
5)
Nach
Behandlung
des
Zahlenraums
zusammenfassende,
nach der Art
der
Operationen geordnete Uebungen,
nämlich Zuzählen und Abziehen
1–
und
2-stelliger
Zahlen,
Bestimmen
des Unterschiedes,
Vervielfachen
1-
und
2-stelliger
Zahlen mit den Grundzahlen
1-9,
Zerlegen
der Produktzahlen in
ihre
Faktorenpaare
und Dividieren durch
die
Grundzahlen.
III. Klasse
(8.
bis
9.
Lebensjahr).
Religion
(3
St.):
Vom
1.
Hauptstück
die ersten
8
Glaubensartikel,
dann
die
Lehre
von
den Geboten Gottes
(größerer Katechismus).
In der biblischen
Geschichte
Lesen
(und Erläutern)
der
1.
Hälfte
des
alten Testamentes.
Lesen:
Übungen
im Lesen
der deutschen
(und
im
2.
Semester der
lateinischen)
Druck–
und Kurrentschrift
mit
besonderer Rücksicht auf
Richtigkeit, Geläufigkeit
und
sinngemäße Betonung
(Satzzeichen). Sprachlehre:
Der
nackte und der
einfache
erweiterte Satz
in
der
Erzähl-,
Frage-
und
Befehlsform.
In
Verbindung
damit:
Beugung
des
Nenn- und
Eigenschaftswortes
(Steigerung).
Tätige
und
leidende
Form
des
Zeitwortes
in
den
3 Hauptzeiten
und
in
der
1.
Vergangen-
heit.
Begriff
des
Fürwortes
(Personenunterschiede);
Vorführung
der
Für-,
Zahl-,
Umstands- und Verhältniswörter
im
allgemeinen,
Ableitung
und
Zusammensetzung.
Rechtschreiben:
Fortgesetzte Übung
in
entsprechender
Steigerung
über
Schärfung, Dehnung
und
Ablautung
des
Vokals
mit
be–
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