MUNICH
VOLKSSCHULE CURRICULUM
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sonderer
Berücksichtigung
des
Gebrauchs der
schwierigen
Lautzeichen.
Gebrauch
des
großen
Anstabs.
Aufsatz:
Kleine
Beschreibungen genau
bekannter
Dinge.
Nachbildung
kurzer
Erzählungen
und Niederschreiben
kurzer und
leichter
Lesestücke
aus
dem Gedächtnisse nach
vorhergegangener
allseitiger Besprechung
und
Erklärung.
Heimatkunde
(2 St.)
(Hauptaufgabe
München):
Schulzimmer,
Schulhaus,
der Schul-
bezw.
Stadtbezirk. Die
Altstadt. Das Weichbild der
Stadt,
das dem Schulbezirke
nächstgelegene
Dorf.
Die
Stadtgemeinde.
Vergleich
zwischen Dorf und Stadt. Heimatliche Pflanzen
und
Tiere. Schönschreiben
(2 St.):
Wiederholte
Durchübung
der Buchstaben-
gruppen
der deutschen Kurrentschrift und deren
Anwendung
in
Wörtern und
einfachen Sätzen. Im
2.
Semester:
Einübung
der lateinischen Schrift beider
Alphabete
(kurze
Wörter),
die
römischen Zahlzeichen.
Singen
(1
St.):
Wieder-
holung.
Zur
Gehörbildung Übung
der Intervalle
des
Dur-Dreiklanges.
Fort-
Setzung
der
rhytmischen Übungen.
Singen
der erweiterten Tonleiter nach
verschiedenen Taktarten.
Lieder.
Turnen
(2 St.):
Einfache und leichtfaßliche
kombinierte
Freiübungen. Reihungen
zu
zweien.
Springen. Übungen
mit
langem Schwungseil,
mit
Ball
und Stab und
am
Stemmbalken;
Kletterü-
bungen,
Hink-
und
Taukämpfe.
Rechnen
(6 St.):
Aufbau der
3.
Zahlenordnung
von
100-1000.
1)
Zunächst übersichtlicher Aufbau
aus
Hundertern,
Hundertern und
Zehnern,
dann mit Einern.
2)
Bestimmen und
Vergleichen
der Stellenwerte
im
einzelnen und
gruppenweise.
3)
Uebungen
im
Anschreiben und
Aussprechen
der Zahlen.
4)
Individuelle
Behandlung
hiezu besonders
geeigneter größerer
Produkt-
zahlen.
5)
Innerhalb
des
betreffenden Zahlenraumes Zuzählen und Abziehen
1-
und
2-stelliger
Zahlen,
Multiplizieren 2-stelliger
Zahlen
mit
1-stelligen
und
1-stelliger
Zahlen mit
2-stelligen,
Dividieren der Zahlen
von
1-200 durch
2,
1-300 durch
3
u.s.f. bis
1-1000
durch
10
und
Anleitung,
den Dividenden nach
Maßgabe
des
Divisors
zu
zerlegen
und schließlich
in
der
Ausdehnung,
daß
jede
Zahl
von
1
bis 1000
durch
jede
Grundzahl dividiert werden kann.
6)
Reihenbildungen
im Addieren und Subtrahieren der
Grundzahlen,
Bildung
und
Einübung
des
"Großen
Einmaleins"
(Bilden
des
2-, 3-
bis 10fachen
von
11-20 und Dividieren der
Produkte
durch
diese
Zahlen)
bis
zur
Geläufigkeit.
7)
Rechnen innerhalb
des
nunmehrigen
Zahlenraumes mit den
in
den
vorausgegangenen
Klassen behandelten Brüchen soweit
eine
Veränderung
des
Nenners nicht
notwendig
erscheint.
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