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versität zu
Peking,[1]
an den ich mich betreffs der von Ihnen in Vorschlag gebrach-
ten Bedingungen gewandt
hatte,[2]
ein Telegramm des Inhalts erhalten habe, dass
die Universität Ihre Bedingungen gern
annimmt[3]
.
Dieselbeb wären demnach folgende: ein Honorar von 1000 amerikanischen Dol-
lars, Bezahlung der Reisekosten Tokyo-Peking und Peking Hongkong für Sie und
Ihre Frau Gemahlin, sowie der Hotelkosten in Peking. Gleichzeitig geben die Uni-
versitätsbehörden ihrer Freude Ausdruck, Sie in Peking begrüssen zu dürfen.
Mit dem Ausdrick meiner vorzüglichsten Hochachtung Ihr sehr ergebener
Suntchouwei
Chinesischer Gesandter
TLS. [36 487]. Written on letterhead “Chinesische Gesandtschaft,” and addressed “Sr. Hochwohlge-
boren Herrn Professor A. Einstein Berlin.” Administrative notes are omitted.
[1]Yuanpei Cai.
[2]In Doc. 177, Einstein had agreed to lecture at the Imperial University in Beijing for two weeks.
However, he had not agreed to the honorarium offered to him.
[3]The telegram read “Requests granted, please make a contract on our behalf.” (This English trans-
lation was published in Hu 2005, p. 69; the original Chinese version is published in Gao 1985, p. 70.)
306. To Hermann Anschütz-Kaempfe
[Berlin,] 25. VII. 22
Lieber Herr Anschütz!
Den Plan von der Diogenes-Tonne finde ich
wundervoll.[1]
Es soll aber auch
wirklich ganz klein sein, wie es dem Namen entspricht. Ich freue mich kindlich
darüber. Die Buben sind da und hausen in meinen Spandauer
Schloss.[2]
Ich pendle
so hin und her zwischen der Stadtwohnung und dem Schloss, das sich im Gegen-
satz zu meiner Jacht als wasserdicht erweist. Letztere wird nun bald seetüchtig
sein;[3]
ich weiss nicht, ob wir sie „Reinfall“ oder „Grossmann“ taufen
wollen.[4]
Ihrer liebe Einladung können wir leider nicht Folge leisten, weil meine Frau ziem-
lich schwer krank ist. Albert sagt mir, dass zwischen dem Ende der Maturitäts-
Prüfung und dem Anfang des Polytechnikum-Semesters gar keine Zeit sei. Aber
ich denke, er kann eine oder zwei Wochen schwänzen, um Sie in Lautrach besu-
chen zu können, ohne dass sein technisches Seelenheil in Gefahr
gerät.[5]
Aus Ihrem vorletzten Brief sehe ich, dass Sie sich nun doch zu einer dritten
Kontakt Elektrode auf der Kugel entschlossen haben, um das Anlaufen zu
sichern;[6]
oder hab ich Ihre Bemerkung falsch aufgefasst? Vielleicht würde es für
die Sicherung des Anlaufens des Ankers Rotors bei voller Frequenz auch genü-
gen, wenn man diesem etwas mehr Widerstand gäbe. Vielleicht könnte man das,
ohne den Energieverbrauch über das zulässige Mass zu vergrössern.
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